Pflege verstehen wir als individuelle Hilfestellung in den verschiedensten Situationen des Lebens.

Es ist unsere Überzeugung, dass die Persönlichkeit eines Menschen durch seine einzigartige Lebenserfahrung geprägt wird. Daher steht ein Gebot für uns an erster Stelle:

Bedürfnissen der uns anvertrauten Personen stets mit Würde und Respekt zu begegnen.

Wertschätzung bedeutet für uns, jeden Menschen als selbstbestimmtes Individuum zu achten.

Dementsprechend richten wir die Ziele unserer Pflege konsequent an den persönlichen und biografischen Besonderheiten der Personen aus, die unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Den pflegebedürftigen Menschen und seine Bezugspersonen beziehen wir aktiv in die Gestaltung der Pflege mit ein. So werden vorhandene Selbsthilfepotenziale mobilisiert und genutzt.

Die Leitbilder, an denen sich unser Handeln orientiert, sind das Pflegemodell nach Monika Krohwinkel und die Aspekte der Kinästhetik in der Interaktion mit Menschen.

Mit gezielter Anleitung, Beratung und Begleitung unterstützen wir pflegende Angehörige.
Unsere Pflegeleistung halten wir durch kontinuierliche Weiterbildung stets auf höchstem Niveau. Zu diesem Zweck durchläuft das Fachpersonal von Pflegedienst Kieser regelmäßig externe und interne Fortbildungen, deren Inhalte sich an den Qualifikationen und Aufgaben des jeweiligen Mitarbeiters orientieren.

Sämtliche Pflegehandlungen werden von uns fachgerecht ausgeübt und entsprechen dem neusten Stand der Pflegewissenschaft. Um Pflege und Betreuung bestmöglich gestalten zu können, fördern wir die Kooperation aller beteiligten Personen und allen Mitarbeiter stets im Sinne unserer Klienten.

Kinästhetik

Die Kinästhetik, die Lehre von der Bewegungsempfindung, sie ist den praxisbezogenen Erfahrungswissenschaften zuzurechnen. Sie stellt eine Systematik zur Verfügung, um Bewegungsressourcen zu beschreiben und adäquate Bewegungsangebote zu gestalten.

Pflegemodel von Monika Krohwinkel

Um die Anspruche an die Pflege in die Realität umsetzen zu können, lehnen wir uns an das Pflegemodel von Monika Krohwinkel.

1984 veröffentlichte Monika Krohwinkel ( Professorin für Pflege9 ihr konzeptionelles Modell der Aktivität des täglichen Lebens unter Berücksichtigung von existenziellen Erfahrungen des Lebens.
Die Kernaussagen von Monika Krohwinkel umfasst die Ansicht den Mensch als großes Ganzes zu sehen. Sie unterteilt in Mensch, Umgebung, Gesundheit und Krankheit und Pflege.

Das Modell von Monika Krohwinkel ist primär ein personenbezogenes, fähigkeits- und förderorientiertes System und weniger an Defiziten orientiert. Das wesentliche Ziel ist es, das der Mensch seine Bedürfnisse entwickeln bzw. ausdrücken kann. Restfähigkeiten werden erkannt und möglichst lange erhalten bzw. weiter ausgebaut.

Diese Ziele bleiben bestehen, unabhängig davon, ob der pflegebedürftige Mensch gesund, krank, behindert oder sterbend ist.